Kochstöckchen

•28. August 2009 • Kommentar schreiben

artifischl warf mir ein Stöckchen zu, dass ich hier gerne beantworten möchte:

-1. Wie lange kochst Du ?

Seit ich meine Ex-Frau kennen gelernt habe…
2.  Hast Du eine Koch-Ausbildung oder bist du eher der „Learning by doing”-Typ ?

Learning by doing
3. Was isst Du am liebsten (nenne maximal 5 Gerichte)

Lammrücken in allen Variationen

Tagliatelle mit Speck-Rosmarin-Thymian-Sahne-Sauce

Thunfischsteak

Risotto in allen Variationen

Gute, hausgemachte Eintöpfe

4. Welche Küche bevorzugst Du (Land/Region)

Alles was schmeckt, ich bevorzuge da kein Land, sondern nur gutes Essen
5. Was oder wer inspiriert Dich beim kochen ?

Kochbücher, Blogs und natürlich Frau wortteufel
6. welches Essen würdest Du anbieten, wenn Du ein Restaurant hättest ?

Mein Traum war immer eine Kneipe zu eröffnen, in der ich nach Lust und Laune koche, ohne feste Karte und auch nicht jeden Tag (also vergiß die Idee mit dem Küchenchef ;) )
7. bestes Geschmackserlebnis, das Dir spontan einfällt.

Tigerpalast Frankfurt

8. und was war total ekelig ?

Altes Lamm

- Bester Nahrungsmittel-Dealer bei Dir in der Nähe ?

Baris Markt, Türkischer Gemüse- und Fleischhändler

Lammrücken in Kartoffelkruste „Bocuse D’or“

•22. August 2009 • 5 Kommentare

Nachdem ich von dem Rezept von Lea Linster gelesen habe, mußte ich das unbedingt nachkochen. Nicht umsonst wurde das Rezept beim Bocuse D’or ausgezeichnet.

Lamm in Kartoffelkruste

Lammrücken:
2 Lammrücken, Salz, Pfeffer aus der Mühle, Semmelbrösel, 800 g festkochende Kartoffeln, Öl zum Braten, 2-3 EL glatte Petersilie

Der Vollständigkeit halber die Zutaten für die Sauce (Ich hatte noch eine schöne Lavendelsauce eingefroren und habe die genommen):
0,5 Ltr. Lammfond, 1 Zweig Rosmarin, 50 g kalte Butter, feines Meersalz

Lammrücken salzen und pfeffern und rundherum in den Weissbrotbröseln wenden (nicht anbraten!). Die Kartoffeln schälen, waschen und auf der Reibe fein reiben. Gut ausdrücken und zwischen zwei Lagen Küchenpapier trocknen. Eine beschichtete Pfanne mit 24 cm Durchmesser erhitzen, 3 EL Öl dazugeben und die Hälfte der Kartoffeln einstreuen, so dass ein 0,5 cm dünner und 24 cm grosser Kartoffelpuffer entsteht. Den Puffer von einer Seite goldbraun backen. Den Kartoffelpuffer mit der gebratenen Seite nach unten auf ein Küchentuch gleiten lassen und mit der Hälfte der Petersilie bestreuen. Mit den restlichen Kartoffeln einen zweiten Kartoffelpuffer backen.

Backofen auf 220°C vorheizen.

Jeweils ein Stück Lammrücken auf den Kartoffelpuffer legen und einrollen. Die Kartoffeln gut an das Fleisch, und die seitlichen Enden aneinander drücken. Lammrücken auf ein Gitter mit untergelegtem Backblech legen und im vorgeheizten Backofen in 15 Minuten rosa garen.

Sauce Lammfond mit dem Rosmarinzweig um die Hälfte einkochen lassen, Rosmarinzweig entfernen und kurz vorm Servieren die Butter in kleinen Stückchen unter Schwenken in die Sauce schmelzen lassen, so dass sie leicht gebunden wird. Mit Salz abschmecken.

Dazu gab es glasierte Möhren.

Öffentlicher Dienst – ein Traumberuf?

•17. August 2009 • 5 Kommentare

In der Hölle bekommen diejenigen eine Chance, in den Himmel aufzufahren, wenn sie des Teufels Aufgabe lösen können.

Der Teufel sagte: „Seht ihr dort die drei Affen? Wenn ihr es schafft nur mit Hilfe eurer Redekunst den ersten zum Lachen, den zweiten zum Weinen und den dritten dazu zu bringen, sich freiwillig in den Käfig einzusperren, gebe ich eure Seelen frei! Da ihr alle gut reden könnt, dürfte das  zu schaffen sein.“

Die erste arbeitete bei Mercedes und ging zum ersten Affen. Sie redete und redete, doch der Affe schaute gelangweilt und ignorierte sie. Die anderen beiden ebenso. „Hinfort ins Höllenfeuer mit dir!!!“ schrie der Teufel.

Die zweite von Microsoft hatte noch weniger Glück. Vom ersten Affen wurde sie beschimpft, vom zweiten bespuckt und vom dritten gebissen. „Hinfort ins Höllenfeuer auch mit dir!!!“ schrie der Teufel  erneut.

Die Letzte arbeitete in der öffentlichen Verwaltung. Sie ging zum ersten Affen und flüsterte ihm was ins Ohr. Der lachte, dass sich die Balken bogen. Der zweite Affe weinte nach ihren Worten wie ein Schlosshund. Der dritte Affe schrie entsetzt auf, sprang in den Käfig, verschloss ihn von innen und schluckte hastig den Schlüssel.

Der Teufel war perplex! „Was ??? wie hast  du???“ stammelte er. Die Sekretärin sagte: Dem ersten Affen sagte ich, für wen ich arbeite, dem zweiten erzählte ich, was ich verdiene und dem dritten erklärte ich, dass wir noch Mitarbeiter suchen.“

Roastbeef mit Kräuterkruste und Molesauce

•17. August 2009 • 3 Kommentare

Vorab: Gehackte Kräuter (nach Belieben) mit einer klein gehackten Knoblauchzehe, Salz, Pfeffer, 1 El Semmbrösel und einem Eigelb vermischen und kaltstelllen.

Nachdem ich mich ja hier schon einmal mit der Niedriggarmethode auseinander gesetzt habe, hier einmal der Versuch anders herum.Das heißt, das Fleisch wird nicht angebraten, sondern direkt roh in den Ofen geschoben. Nachdem die Kerntemparatur fast erreicht ist, Fleisch aus dem Ofen nehmen, kurz ruhen lassen und erst dann rundherum anbraten.  Fleisch mit Senf bestreichen und die Kräuterpanade andrücken. Unter dem Grill ca. 10 Minuten grillen. Die Sauce besteht aus dem Bratensaft, abgelöscht  mit Portwein, eine Tasse Espresso und Molegewürz.

Als Beilagen gab es gebratene Pilze und Kartoffelstampf.

Roastbeef mit Molesauce

Roastbeef mit Molesauce

Mirabellenkuchen

•15. August 2009 • 5 Kommentare

Man nehme viele frischgepflückte Mirabellen aus Nachbars Garten, dazu ein Rezept vom Sammelhamster und kombiniere beides mit leichten Änderungen (2 Päckchen Vanillepudding, etwas weniger Zucker) und heraus kommt ein wunderbarer, leichtgemachter Kuchen von Frau wortteufel:

Mirabellenkuchen

Zutaten:
Mirabellen
fertiger Blätterteig
500 g Magerquark
1 Becher Saure Sahne
2 Päckchen Vanillepudding
70 g Zucker
1 Stange frische Vanille
2 Eier

Quark, Sahne, Zucker und Vanillemark mit den Eiern verrühren, Vanillepulver zugeben und alles vermischen. Blätterteig ausrollen und die Masse drübergeben. Halbierte und entsteinte Mirabellen drauflegen. 40 Minuten backen bei 180° C Umluft.

Wochendeinkauf

•9. August 2009 • 2 Kommentare

Neulich beim spanischen Weinhändler. 2 Mal im Jahr wird beim spanischen Weindealer die neueste Ware verköstigt und gekauft. Das sieht dann immer so aus:

14-17 Weine zum verkosten, Olivenöl, Weißbrot und Oliven zum neutralisieren. Sehr angenehme Atmosphäre, alte Scheune mit Weinlager, großer Hof zum verweilen und jede Menge guter Wein:

Wochenendeinkauf

Wunsch

•26. Juli 2009 • 12 Kommentare

Endlich habe ich mir einen langgehegten Wunsch erfüllt: Ein handgeschmiedetes japanisches Kochmesser. Nachdem ich das Messer bereits letztes Jahr bei unserem Berlinbesuch gesehen habe, aber leider nicht gekauft habe, war es dann dieses Jahr soweit. Ich darf vorstellen: Suminagashi Santoku Hocho 65 Lagen

MeinSsschatz

Rosmarin-Pannacotta mit gebratenem Pfirsich und Himbeeren

•21. Juli 2009 • 2 Kommentare

rosmarin panacotta

300 ml Sahne, 100ml Milch mit 50g Zucker und 3 Rosmarinzweigen aufkochen und 20 Minuten ziehen lassen.

3 Blatt Gelatine 5 Minuten einweichen, ausdrücken und in der Rosmarinsahne auflösen. flüssigkeit durch ein Sieb gießen und in entsprechende Förmchen füllen. Im Kühlschrank mindesten 6 Stunden fest werden lassen.

250 Gramm Himbeeren mit 100 Gramm Vanillezucker pürieren und durch ein Sieb streichen. Pfirsiche in Scheiben schneiden und in zerlassener Butter von beiden Seiten anbraten. Mit Puderzucker bestäuben und karamelisieren lassen.

Nach eigenem Belieben anrichten.

Erdbeermarmelade

•14. Juli 2009 • 4 Kommentare

Marmelade wird hier immer gerne selbst eingekocht.

Erdbeermarmelade

Und meine Frau ging auf den Erdbeerhof ein paar Dörfer weiter, kaufte drei Kilo Erdbeeren und machte sich ans Werk. Heraus kamen ein paar Gläser Marmelade, die neben den Erdbeeren auch Vodka und Vanille enthalten.

Ich kann alles, außer Steak

•11. Juli 2009 • 5 Kommentare

Mit Steak steh ich auf Kriegsfuß. Ich bereite jedes Fleisch zu und es ist saftig, zart und butterweich. Nur Steak nicht. Steak gelingt mir nur in Glücksfällen. Liegt es am Fleisch? Ist es nicht abgehangen genug? Zu kurz angebraten? Zu lang? Zu kurz im Ofen? Zu lang? Selten gelingt es mir und ich weiß einfach nicht, warum. Anbraten von allen Seiten, in Alufolie wickeln und im Ofen garziehen – trotzdem ist es innen roh. Oder es ist zäh.

Falls also jemand den ultimativen Tipp hat, wie Steak garantiert gelingt: her mit.

Hier war mal wieder eins dieser Exemplare, die erstaunlich gelungen waren. Mit Bohnen.

Fleischgedoens